Die Schule für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche mit einer Sehschädigung führt Klassen auf allen Stufen der obligatorischen Schulzeit. Der Unterricht umfasst heilpädagogische Sonderschulung mit individueller Förderplanung und unter Einbezug der Sehbehindertenpädagogik inklusive blindenspezifischem Fachunterricht (Lebenspraktische Fähigkeiten, Low Vision, Orientierung und Mobilität) sowie pädagogischen und medizinischen Therapien.

Der Unterricht basiert auf individuell abgestimmten Förderplänen. Die Schwerpunkte des Unterrichts liegen in der Förderung der Basis- und Stützfunktionen, der lebenspraktischen Fähigkeiten und – soweit möglich und sinnvoll – in der Einführung in die Kulturtechniken.

In den Klassen der Unter-, Mittel- und Oberstufe werden in der Regel 4–5 Schülerinnen und Schüler von einer Heilpädagogin und einer Praktikantin gefördert.

Die Dringlichkeit und die jeweilige Situation von Eltern und Kindern sind massgebend für den Ablauf eines Eintritts in die Schule. Übertritte in andere Einrichtungen sind während der ganzen Schullaufbahn möglich und erfolgen in der Regel auf Beginn eines neuen Schuljahres.

Die Schülerinnen und Schüler wohnen entweder im Internat, im Teilzeitinternat oder zu Hause. Mit unseren flexiblen Strukturen versuchen wir, jedem Kind gerecht zu werden.

Extern wohnende Tagesschülerinnen und -schüler verbringen die Mittagspause entweder integriert auf einer Wohngruppe oder am betreuten Mittagstisch.

Für die externen Schüler bieten wir Mittagstisch und Tagesschulbetreuung ausserhalb der Schulblockzeiten.