Als Blindenlehrer wusste Martin Kunz genau, was seine Schülerinnen und Schüler brauchten. Deshalb stellte er kurzerhand die Lehrmittel selbst her. Nach jahrelangen Versuchen hatte er ein Hochdruckverfahren entwickelt, mit dem er seine geografischen Reliefkarten beliebig oft und günstig reproduzieren konnte. In der hauseigenen Druckerei in Illzach, wo er eine Bildungsstätte für blinde Kinder und Jugendliche leitete, entstanden über 100‘000 Druckblätter. Das war um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts.
Seine Lehrmittel, darunter auch Reliefbilder von Tieren und Pflanzen, wurden international ausgezeichnet. Das Schweizerische Blindenmuseum widmet diesem bedeutenden Blindenpädagogen eine Sonderausstellung.
Vom August 2026 bis Mai 2027 können Sie mehr über sein Schaffen und Wirken erfahren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Eintritt frei.
Donnerstag, 13. August 2026, 17:00-19:00 Uhr
Schweizerisches Blindenmuseum
Höheweg 10, 3052 Zollikofen
Danke, wenn Sie sich anmelden:
welcome@blindenmuseum.ch