Wir blicken zurück auf die vergangenen Monate: Lord gewöhnt sich Schritt für Schritt an den neuen Alltag. Mit Spaziergängen auf dem Bauernhof lernte er sein Zuhause kennen. Wir machen regelmässig Bodenarbeit, was Vertrauen, Respekt und Sicherheit zwischen Mensch und Tier fördert. Die Ausbildung von Lord zum Reitpferd, die in Deutschland bereits begann, wird weitergeführt.
Eine der grössten Herausforderungen der letzten Monate war die Integration von Lord in die Herde. Kurze Raufereien gehören bei Pferden dazu, um die Beziehung untereinander zu klären. Während der ersten Wochen begleiteten wir deshalb die Begegnungen eng, um grössere Verletzungen zu vermeiden. Als dann alles friedlich lief, durften die Pferde ohne «Hütedienst» auf die Weide.
Plötzlich aber passierte etwas, womit niemand mehr gerechnet hat. Der sonst friedliche Andi zoffte sich auf der Weide mit Lord. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Für uns heisst das: den Hütedienst wieder aufnehmen und enger begleiten. Denn weitere Zusammenstösse wollen wir unbedingt vermeiden.