Internat

Das Internat bietet blinden und sehbehinderten sowie mehrfachbehindert-sehgeschädigten Kindern und Jugendlichen während der Schultage in Wohngruppen Aufnahme.

Die internen Schülerinnen und Schüler werden in einer spezifisch nach den Bedürfnissen sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher gestalteten Umgebung in lebenspraktischen Fähigkeiten und in ihrer Persönlichkeitsbildung begleitet und gefördert.
Das Internat bietet durch familienähnlich strukturierte Wohngruppen den blinden und sehbehinderten sowie mehrfachbehindert- sehgeschädigten Kindern und Jugendlichen während der Schultage die Möglichkeit ihre Freizeit mit anderen Kindern und Jugendlichen zu verbringen. Die Wohngruppen sind heterogen, sowie altershomogen strukturiert. Die internen Kinder und Jugendlichen – in der Regel im Alter zwischen fünf und achtzehn Jahren – verbringen dort ihre Freizeit, die externen jüngeren Kinder die Mittagszeit.
Im Teilzeit- und Wocheninternat bieten insgesamt 8 Wohngruppen eine familienähnliche Struktur für ca.64 Kinder und Jugendliche, die die Schule der Stiftung besuchen. Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Raum Bern eine weiterführende Schule oder Lehre besuchen, besteht die Möglichkeit in einer Aussenwohngruppe mit sozialpädagogischer Begleitung das selbständige Wohnen auszuprobieren und zu üben.
Heilpädagogisch oder sozialpädagogisch ausgebildetes Personal, das sich intern in der Sehbehinderten- und blindenspezifischen Pädagogik aus- und weiterbildet übernimmt im Team die Verantwortung für die Umsetzung der – in den Konzepten und im Leitbild formulierten- Ziele, sowohl für das einzelne Kind in seinem Alltag wie für die gesamte Wohngruppe. Erziehung soll zu einem Grundvertrauen in die Welt und in die eigene Person führen, damit Gefühle wie Lebensfreude, Geborgenheit und Selbstvertrauen entstehen können, welche die Grundlage bilden für die persönliche Sinneserfahrung im Leben.
Die Freizeit ist ein bedeutender Schwerpunkt unseres pädagogischen Auftrages. In Interessengruppen, können die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinschaft mit anderen Erfahrungen sammeln im Tandemfahren, Tauchen, Klettern, Torball, die Natur erleben und andere Freizeitmöglichkeiten ausprobieren. In der Freizeitgestaltung als Teil der lebenspraktischen Fähigkeiten und der Persönlichkeitsbildung spielen die Ressourcen der Mitarbeitenden eine wichtige Rolle. Diese gemeinschaftsbildenden Erlebnisse, schaffen gute Beziehungen und helfen mit, die Kinder und Jugendlichen in einer lebensfrohen Umgebung heranwachsen zu lassen.

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